Willy-Brandt-Preis

Alle zwei Jahre verleiht die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung den Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte. Ausgezeichnet wird eine herausragende wissenschaftliche Arbeit, die sich entweder unmittelbar mit dem Wirken und dem Vermächtnis Willy Brandts oder mit einem Kapitel der Zeitgeschichte befasst, das mit seinem Namen und politischen Leben verbunden ist. Die Arbeit soll nicht älter als zwei Jahre und darf bereits veröffentlicht sein; Dissertationen oder Habilitationen müssen zum Zeitpunkt des Einreichens von der jeweiligen Fakultät angenommen worden sein.

Die Stiftung wird die Druckkosten für die Publikation der Arbeit des Preisträgers oder der Preisträgerin in angemessener Höhe übernehmen. Die Stiftung kann dem Preisträger oder der Preisträgerin anbieten, die Arbeit auf ihre Kosten in der Schriftenreihe „Willy-Brandt-Studien“ zu veröffentlichen.

Die Bewerbungsphase für den Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte 2021 beginnt im Oktober 2020. In der Ausschreibungs- und Verfahrensordnung sind alle Details zur Ausschreibung zu finden.

Die bisherigen Preisträger*innen sind:

  • Willy-Brandt-Preis 2019: Michael Frey
    Vom Dritten Weg zur Dritten Welt: Der Kalte Krieg und die Entstehung der Neuen Linken in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland, 1956–1965
  • Willy-Brandt-Preis 2017: Scott Krause
    Bringing Cold War Democracy to West Berlin, 1933–1972: A Shared German-American Project, London, UK, Routledge 2018
  • Willy-Brandt-Preis 2015: Kristina Meyer
    Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945–1990, Göttingen: Wallstein-Verlag 2015 (Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts; 18)
  • Willy-Brandt-Preis 2013: nicht vergeben
  • Willy-Brandt-Preis 2011: Claudia Hiepel
    Willy Brandt und Georges Pompidou: Deutsch-französische Europapolitik zwischen Aufbruch und Krise, München: Oldenbourg 2012 (Studien zur Internationalen Geschichte; 29)
  • Willy-Brandt-Preis 2009: Petri Hakkarainen
    A State of Peace in Europe. West Germany and the CSCE, 1966–1975, New York, Oxford: Berghahn Books 2011
  • Willy-Brandt-Preis 2007: Robin M. Allers
    Besondere Beziehungen. Deutschland, Norwegen und Europa in der Ära Brandt (1966–1974), Bonn: Dietz 2009 (Willy-Brandt-Studien; 2)
  • Willy-Brandt-Preis 2005: Daniel Friedrich Sturm
    Uneinig in die Einheit. Die Sozialdemokratie und die Vereinigung Deutschlands 1989/90, Bonn: Dietz 2006 (Willy-Brandt-Studien; 1)

Ausschreibung und Verfahrensordnung

Ausschreibung und Verfahrensordnung des Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte
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Dr. Wolfram Hoppenstedt

Geschäftsführer der Stiftung

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