Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung wurde 1994 durch den Deutschen Bundestag mit Sitz in Berlin errichtet. Sie erinnert an das Wirken Willy Brandts für Frieden, Freiheit und Einheit des deutschen Volkes. Er setzte sich zudem für die Vereinigung Europas und die Verständigung und Versöhnung unter den Völkern ein. Die Stiftung erinnert zudem an seine Verdienste im Nord-Süd-Dialog. Sie leistet so einen Beitrag zum Verständnis der Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.

Forum Willy Brandt Berlin Innenbereich
Forum Willy Brandt Berlin
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Foto: Dominik Dittberner

Stiftung mit Sitz in Berlin und Lübeck

Die Stiftung hat zwei Standorte: das Forum Willy Brandt Berlin und das Willy-Brandt-Haus Lübeck. Seit Mai 2019 ist die Geschäftsstelle der Stiftung in der Berliner Wilhelmstraße 43. Der Ausstellungs- und Veranstaltungsort Forum Willy Brandt Berlin befindet sich seitdem in der Behrenstraße 15, gegenüber der Komischen Oper und unweit des Brandenburger Tores. Der Umzug in das Interimsquartier wurde notwendig, da das Elisabeth-Selbert-Haus des Deutschen Bundestages (Unter den Linden 62–68) abgerissen und neu errichtet wird. Nach der Fertigstellung des Neubaus wird die Stiftung dort wieder mit einer neuen Dauerausstellung einziehen.

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck mit seiner ständigen Ausstellung wurde 2007 in der Geburtsstadt des früheren Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers eröffnet (Königstr. 21). Das Haus ist ein Ort der Auseinandersetzung über Geschichte und Gegenwart und ein Lernort für Zeitgeschichte.

Finanzierung

Die Stiftung wird aus dem Bundeshaushalt finanziert und ist eine von sechs Politikergedenkstiftungen des Bundes. Diese Bundesstiftungen unterstehen der Rechtsaufsicht der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Errichtungsgesetz

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