Foto: Deutsche Botschaft Warschau

50 Jahre Kniefall von Willy Brandt in Warschau

Die Stiftung Pressemitteilung MM

Aus Anlass des 50. Jahrestags von Willy Brandts Kniefall in Warschau fanden am heutigen Vormittag in der polnischen Hauptstadt Kranzniederlegungen am Denkmal für die Helden des Aufstands im Warschauer Ghetto von 1943, am Denkmal für Willy Brandt und am Denkmal für den Warschauer Aufstand von 1944 statt. Für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm der Chef des Bundespräsidialamtes, Staatsekretär Stephan Steinlein, teil. Für die polnische Seite der Leiter der polnischen Präsidialkanzlei, Krzysztof Szczerski. Der deutsche Botschafter in Polen, Arndt Freytag von Loringhoven, legte Kränze im Namen der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung nieder.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier veröffentlichte zudem eine Videobotschaft anlässlich des Jahrestags, in der er die enorme Bedeutung des historischen Kniefalls und des Warschauer Vertrags für die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen unterstrich.

„Der Emigrant und Widerstandskämpfer, der selbst ohne Schuld war, bekannte mit seinem Kniefall deutsche Schuld und bat um Vergebung. Darin lag die Größe dieser Geste Willy Brandts.“, so der Bundespräsident.

Die Videobotschaft des Bundespräsidenten finden Sie in voller Länge auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. ©Bundesregierung/Steffen Kugler
Kranzniederlegungen in Warschau, 7. Dezember 2020. © Deutsche Botschaft Warschau

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