Foto: bpk/Hanns Hubmann

Briefmarken-Erstausgabe: Willy Brandts Kniefall in Warschau vor 50 Jahren

Haus Lübeck Sonderveranstaltung Vergangene
Veranstaltungstermin

03. Dezember 2020,
Beginn 11:00-18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Kontorhaus Lübeck
Zugang über Lichthof Lübeck
Königstr. 57
23552 Lübeck

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck lädt gemeinsam mit der Hansestadt Lübeck und der Deutschen Post zur Erstausgabe der Briefmarke zum Kniefall von Warschau.

Es ist einer der bewegendsten Momente in der Geschichte der Bundesrepublik, an den nun auch eine Briefmarke erinnert: Am 7. Dezember 1970 sinkt Willy Brandt vor dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos auf die Knie. Mit seiner spontanen Demutsgeste bittet der damalige Bundeskanzler 25 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs um Vergebung für die Verbrechen der deutschen Besatzer in Osteuropa und insbesondere in Polen. Der Versöhnungsgedanke prägt auch den „Warschauer Vertrag“, den Willy Brandt am 7. Dezember 1970 in der polnischen Hauptstadt unterzeichnet. In Erinnerung an diesen Vertrag – ein Meilenstein der „Neuen Ostpolitik“ der Regierung Brandt – werden zusammen mit der neuen Briefmarke ein Sonderstempel und ein limitierter Sonderumschlag herausgegeben.

Die Briefmarke wurde von dem Designer Wilfried Korfmacher gestaltet. Sie hat den Portowert 110 Cent und kann beispielsweise für einen Standardbrief ins Ausland (bis 20 g) genutzt werden. Erhältlich ist die Marke ab dem 3. Dezember 2020 in Postfilialen der Deutschen Post, im Online-Shop oder telefonisch beim Bestellservice der Deutschen Post (Tel.: 0961 – 3818 3818). Herausgeber der Briefmarke ist das Bundesministerium der Finanzen.

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Hendrik Große-Homann

Veranstaltungsmanagement

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