Erneuerung oder Niedergang?
Foto: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Erneuerung oder Niedergang der Sozialdemokratie?

Forum Berlin Podiumsdiskussion
Veranstaltungstermin

17. Juni 2021,
Beginn 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Online

„Wenn auch kein Zweifel über das ‚Woher‘, so herrscht desto mehr Konfusion über das ‚Wohin‘. (Wir wollen) nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden“, so hieß es bei Karl Marx. Am Abschluss der Gesprächsreihe steht der Versuch, Antwort(en) auf die Leitfrage zu geben. Wie sollte sich die Sozialdemokratie – in Deutschland und darüber hinaus – aufstellen, um den Niedergang zu stoppen? Handelt es sich um einen zyklischen Vorgang, eine vorübergehende Krise oder muss sich die Sozialdemokratie gestehen: „Mission erfüllt“, und sich auf einem Plateau von 20 Prozent einrichten? Bedarf es einer Erneuerung, einer Rückbesinnung auf alte Konzepte oder etwas von beidem? Wo sind die Elemente der Kritik des Gegenwärtigen, die das Zukünftige erkennen lassen?

Den Versuch, durch eine Bestandsaufnahme eine Ahnung von den zukünftigen Chancen der Sozialdemokratie zu gewinnen, wollen wir am 17. Juni wagen. Die Historikerin Christina Morina (Universität Bielefeld) führt mit einem Vortrag in das Thema ein und diskutiert im Anschluss mit dem stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden Hubertus Heil und dem Politikwissenschaftler Herfried Münkler (Humboldt Universität zu Berlin). Moderiert wird das Gespräch von Bernd Rother.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der sechsteiligen Gesprächsreihe „Erneuerung oder Niedergang? Die Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien in Europa 1970–2020“ statt. Expert*innen aus Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie sowie aktive Politiker*innen diskutieren über verschiedene Facetten der Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien in Europa seit 1970 und über gegenwärtige Herausforderungen.

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