Hinter Mauern – Geschlossene Grenzen als Gefahr für die offene Gesellschaft

Haus Lübeck Vortrag
Calender Icon Veranstaltungstermin

25. April 2024,
Beginn 19:00 Uhr

Anmeldeschluss 24. April 2024

Pin Icon Veranstaltungsort

Willy-Brandt-Haus
Königstraße 21
23552 Lübeck

„Wir müssen diese Bilder aushalten“, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer im November 2021 angesichts frierender Geflüchteter an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Seine Worte machen deutlich, was oft in Vergessenheit gerät: Grenzen sind nicht nur Hindernisse für Menschen, die sie von außerhalb überwinden wollen. Sie verändern auch die Gesellschaften, die sich abzuschotten versuchen.

Die Autoren Volker M. Heins, Politikwissenschaftler und Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, und Frank Wolff, Migrationsforscher und Dozent für Neue und Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück, zeigen, welche Wirkung Mauern und die Abwehr von Migration „nach innen“ entfalten: Das Drängen der EU auf „sichere Außengrenzen“ untergräbt das europäische Versprechen auf Frieden und Rechtsstaatlichkeit. Letztendlich gefährden befestigte Grenzen gerade jene demokratischen Werte und Strukturen, die sie zu schützen vorgeben.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter 0451/122 425 0, oder per Online-Formular

Eine Veranstaltung der Fairtrade Stadt Lübeck, der Humanistischen Union Lübeck, des Lübecker Flüchtlingsforums in Kooperation mit dem Willy-Brandt-Haus Lübeck

Anmeldung

25. April 2024,
Beginn: 19:00 Uhr

Anmeldeschluss: 24. April 2024


* Pflichtfelder für die Anmeldung bitte ausfüllen. Zur Anmeldung einer weiteren Person bitte eine weitere Anmeldung über das Anmeldeformular vornehmen.

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    Hendrik Große-Homann

    Veranstaltungsmanagement

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