Foto: Bundesregierung/Engelbert Reinecke

Versöhnungspolitik

Die Stiftung Konferenz Vergangene
Veranstaltungstermin

10. Dezember 2020,
Beginn 14:00 Uhr

Veranstaltungsort

online

Aus Anlass des 50. Jahrestags von Willy Brandts Kniefall in Warschau und des am 7. Dezember 1970 geschlossenen Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen widmet sich die Fachkonferenz dem Thema „Versöhnungspolitik“ in einem breiteren historischen Kontext. Wie lässt sich Versöhnung definieren, unter welchen Umständen kann Versöhnung gelingen, und welche Bedeutung spielen dabei Gesten und Emotionen? Wer sind die Akteure in Politik und Zivilgesellschaft, die Versöhnungsprozesse anstoßen und vorantreiben? Welche Rolle spielen Prozesse des Erinnerns und Vergessens für eine gelingende Versöhnung? Diese Fragen sollen am Beispiel verschiedener binationaler Konflikte und den nachfolgenden Bemühungen um Versöhnung diskutiert werden.

Es sprechen Dariusz Wojtaszyn (Wrocław), Akiyoshi Nishiyama (Tokio), Annette Weber (Berlin), Benedikt Schönborn (Jyväskylä), Hélène Miard-Delacroix (Paris), Corine Defrance (Paris), Lily Gardner Feldman (Washington, D.C.) und Krzysztof Ruchniewicz (Wrocław).

Die Konferenz wird als Livestream übertragen. Um Anmeldung wird gebeten unter , um vorab Zugang zu den Thesenpapieren zu erhalten.

Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Warschau und der Foundation Amicus Europae statt.

Programm der Konferenz

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Dr. Kristina Meyer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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