Startseite / Aktuelles / Neuigkeiten / Mothers of Chibok gewinnt Willy Brandt Dokumentarfilmpreis 2026 Mothers of Chibok gewinnt Willy Brandt Dokumentarfilmpreis 2026 Award Ceremony des Human Rights Film Festival Berlin am 17. April Forum Icon Forum Berlin Veröffentlicht: 17. April 2026 Der Film „Mothers of Chibok“ von Joel Kachi Benson wurde beim Human Rights Film Festival in Berlin mit dem Willy Brandt Dokumentarfilmpreis 2026 ausgezeichnet. Peter Brandt überreichte als Vertreter des Kuratoriums den Preis im Namen der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung am 17. April beim Abschlussabend des Festivals im Kino in der Kulturbrauerei. „Mit dem Preis möchten wir an Willy Brandts Leistungen als Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger erinnern und zugleich herausragende Filmemacherinnen und Filmemacher unterstützen, deren Arbeit exemplarisch für die Werte Willy Brandts steht“, sagte Peter Brandt bei der Preisverleihung. „Dokumentarfilme greifen viele der Themen auf, die Willy Brandt am Herzen lagen. Sie haben die Kraft, Mächtige zur Rechenschaft zu ziehen, öffentliche Debatten anzuregen, zum Handeln zu inspirieren sowie Menschen und Geschichten eine Stimme zu geben, die sonst ungehört bleiben.“ „Mothers of Chibok“ erzählt die Geschichte vierer Mütter, deren Töchter 2014 von Boko Haram entführt wurden. Der Film führt eindrucksvoll ihre Resilienz, Glauben und Mut vor Augen, für ein besseres Leben einzustehen. „Was diesen Film wirklich außergewöhnlich macht, ist nicht nur sein Thema, sondern auch seine intime Erzählweise und der sorgfältige Einsatz der Perspektive“, erläutert die Jury ihre Entscheidung. „Der Film zeigt nicht nur, was diesen Frauen genommen wurde, sondern auch, was sie weiterhin aufbauen. Er macht Widerstand sichtbar und inspiriert zugleich dazu, selbst aktiv zu werden und eine bessere Zukunft zu gestalten.“ Eine lobende Erwähnung ging an „Shot – The Voice of Freedom“ von Zainab Entezar. Der Dokumentarfilm zeigt eindringlich die Resilienz von Frauen in Afghanistan, die ihr Leben riskieren, um für Bildung, Selbstbestimmung und grundlegende Freiheit zu kämpfen. Der Gewinnerfilm wird am Samstag, den 18. April, um 12:00 Uhr in einem Sonderscreening im Kino in der Kulturbrauerei präsentiert. »Tickets Mit dem Willy Brandt Dokumentarfilmpreis zeichnet die Stiftung einen Dokumentarfilm für seine herausragende künstlerische und inhaltliche Leistung aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird seit 2019 im Rahmen des Human Rights Film Festival Berlin verliehen. Das Festival wurde 2018 von der Organisation Aktion gegen den Hunger gegründet. Weitere Neuigkeiten