Startseite / Aktuelles / Neuigkeiten / Erinnerungspolitische Deutungskämpfe und die Erneuerung der alten Rechten Erinnerungspolitische Deutungskämpfe und die Erneuerung der alten Rechten Buchsalon mit Andrew I. Port und Marie Müller-Zetzsche Forum Icon Forum Berlin Veröffentlicht: 27. April 2026 Die Frage nach der historischen Verantwortung, die aus der NS-Vergangenheit erwachsen ist, prägt die Debatten in Politik, Gesellschaft, Medien und Wissenschaft bis heute. Bereits unmittelbar nach 1945 begannen die Deutungskämpfe über den Umgang mit dieser Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund lud unsere Stiftung zur zweiten Ausgabe des Buchsalons in das Forum Willy Brandt Berlin ein. Zu Gast waren der US-amerikanische Historiker Andrew I. Port und die Historikerin und Kulturwissenschaftlerin Marie Müller-Zetzsche. Die Veranstaltung blickte darauf, wie die Auseinandersetzung mit dem Holocaust im geteilten und im vereinten Deutschland den Umgang mit anderen Genoziden geprägt hat – und wie rechte Akteure heute versuchen, den Erinnerungsdiskurs im Sinne ihrer Politik und Ideologie zu beeinflussen. Im Gespräch mit unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter Frank Wolff stellten beide ihre Bücher vor. Nach einer thematischen Einführung durch Wolfram Hoppenstedt verband die Diskussion historische Analysen mit gegenwärtigen Fragestellungen. Für alle, die nicht dabei waren oder die Veranstaltung nachhören möchten: Die zweite Ausgabe des Buchsalons ist als Podcast auf unserem Kanal „Zeitgeschichte erleben“ verfügbar. Die Bücher zum Nachlesen: »Never Again: Germans and Genocide After the Holocaust von Andrew I. Port (Harvard University Press) »Erneuerung der alten Rechten von Marie Müller-Zetzsche (Wallstein Verlag, ab Mai) Weitere Neuigkeiten