IFZ_Kolloquium zur Zeitgeschichte_21.9.2021

Die politische Dimension der Währung

Forum Berlin Vortrag
Veranstaltungstermin

21. September 2021,
Beginn 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Forum Willy Brandt Berlin & Livestream

Als 1979 das Europäische Währungssystem in Kraft trat, nahm Großbritannien formell daran teil, blieb aber dem Kernstück, dem Wechselkursmechanismus, bis 1990 fern. Ab 1985 kam es in der konservativen Regierung unter Margaret Thatcher zu heftigen Auseinandersetzungen um einen Vollbeitritt. Aufgrund der Perspektive einer europäischen Währungsunion rückte dabei die umstrittene Frage der nationalen Souveränität in den Fokus.

Der Vortrag von Juliane Clegg (Universität Potsdam) beleuchtet die politische Dimension von Währung in der Debatte, die im Spannungsfeld zwischen wirtschafts- und europapolitischen Erwägungen um den Souveränitätsbegriff kreiste und das britische Verhältnis zur europäischen Integration nachhaltig prägen sollte.

Die Teilnahme an der Präsenz-Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen.

Das Kolloquium wird zeitgleich als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Stiftung übertragen. Sie können über den Live-Chat auf YouTube oder Twitter unter @BWBStiftung mitdiskutieren.

Die Vortragsreihe Kolloquium zur Zeitgeschichte findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte Berlin-München statt.

Pressekonferenz von Margaret Thatcher und Helmut Kohl während der deutsch-britischen Konsultationen in Frankfurt/Main, 21. Februar 1989 Bundesregierung / Dirk Lehnartz
Pressekonferenz von Margaret Thatcher und Helmut Kohl während der deutsch-britischen Konsultationen in Frankfurt/Main, 21. Februar 1989
© Bundesregierung / Dirk Lehnartz
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