Kriegsende 1945 – Geschichte und Erinnerung

Haus Lübeck Vortrag Vergangene
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07. Mai 2021,
Beginn 18:00 Uhr

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Digital

Niederlage oder Befreiung? Zusammenbruch oder Aufbruch? Über Jahrzehnte haben die Deutschen um die Frage gerungen, wie sie sich an den 8. Mai 1945 und damit an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa erinnern wollen – eines totalen Kriegs, der von Deutschland ausging und an dessen Ende auch das eigene Land in Schutt und Asche lag. Wie steinig dieser Weg war, zeigt sich auch daran, dass der 8. Mai in Schleswig-Holstein in diesem Jahr erstmals als Gedenktag begangen wird.

Aus diesem Anlass spricht Martin Sabrow, Direktor des Potsdamer Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung über den „8. Mai im Wandel der deutschen Erinnerungskultur“. Er zeichnet nicht nur die schwierigen Debatten der Vergangenheit nach. Angesichts des erstarkenden Rechtspopulismus spricht er vor allem über die aktuellen Herausforderungen einer selbstkritischen Erinnerungs- und Geschichtskultur.

Zuvor stellt Uta Körby als Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten die Initiative „Gedenktag 8. Mai in Schleswig-Holstein“ vor. Im Anschluss wirft Jan Lokers, Leiter des Archivs der Hansestadt, den Blick zurück auf das Kriegsende in Lübeck. Sein Kurzvortrag trägt den Titel „Untergang und Zeitenwende. Lübeck am 2. Mai 1945“. Bürgermeister Jan Lindenau beantwortet danach Fragen zur Erinnerungskultur in Lübeck.

Eine Veranstaltung des Forum Erinnerungskultur Lübeck und des Willy-Brandt-Haus Lübeck. Wir danken der Hansestadt Lübeck, dem Kulturbüro, der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein e.V., Vintage Germany und Mathias Hollaender für die Zusammenarbeit und Unterstützung.

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