Foto: SHL / SAME

Presse unter Druck

Haus Lübeck Podiumsdiskussion Vergangene
Veranstaltungstermin

29. September 2022,
Beginn 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Europäisches Hansemuseum
Beichthaus
An der Untertrave 1
23552 Lübeck

Dass Meinungs- und Pressefreiheit in Europa in Gefahr sind, ist kein neues Phänomen. Dass Journalistinnen und Journalisten aktuell wieder Anfeindungen, Verfolgungen, Anschlägen und Mordgefahren ausgesetzt sind, hat bereits Willy Brandt in den 1930er Jahren am eigenen Leib erfahren: Er musste als 19-Jähriger Deutschland verlassen, weil er Artikel und Flugblätter gegen die Nationalsozialisten verfasste. Als Journalist und Politiker im skandinavischen Exil entzog ihm das Hitler-Regime die Staatsbürgerschaft.

Heute wächst eine Generation heran, deren Haltung ohnehin schon stark durch die Krisen unserer Zeit geprägt wird: Klimawandel, wieder erstarkender Rechtspopulismus und Krieg in Europa. Eine Generation, die Nachrichten über Youtube, Podcasts und Social Media aufnimmt, die zukunftsorientiert, wissensdurstig und weltoffen heranwächst, sich allerdings auch stärker als zuvor mit Informationsvielfalt, Fake News und Anfeindungen konfrontiert sieht.

Was muss in Europa passieren, damit Journalistinnen und Journalisten nicht um ihr Leben fürchten müssen? Wie schützen wir den demokratischen Wert der freien Meinungsäußerung und uns selbst vor Hate Speech? Was können wir zur Veränderung beitragen?

Es diskutieren Matthias Naß (Die ZEIT), Lara Schulschenk (SPIEGEL Online-Redakteurin), Hatice Kahraman (Salon5 (CORRECTIV)) und Lotte Laloire (Reporter ohne Grenzen). Moderation: Cornelius Gesing.

Anmeldungen:

Organisation: Julien-André Kiehne, European Youth Movement |Schüler Helfen Leben; in Kooperation mit Schüler helfen Leben | SAME Lübeck

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Frauke Kleine Wächter

Bildung & Vermittlung

Anne Küpperbusch

Wissenschaftliche Volontärin Bildung und Vermittlung

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