Frieden ohne Grenzen. Fotografien von Valerio Vincenzo

Haus Lübeck

Valerio Vincenzos Fotoprojekt „Borderline. Frontiers of Peace“ kündet von der grenzenlosen Schönheit der europäischen Idee. Die Bilder zeigen Landschaften, die in der Vergangenheit durch Schlagbäume und Stacheldraht abgeriegelt oder brutal vom Eisernen Vorhang durchzogen waren. Dass diese Grenzanlagen verschwinden würden, war lange unvorstellbar. Vincenzos Aufnahmen nunmehr friedlicher Grenzsituationen zeigen daher eine Utopie, die Realität geworden ist.

Die Grenze zwischen der Slowakai und Tschechien

Zehn Jahre lang ist Valerio Vincenzo durch Europa gereist. Dabei hat er mehr als 20.000 Kilometer entlang der europäischen Binnengrenzen im Schengen-Raum zurückgelegt. Seine Fotografien führen unmittelbar vor Augen, welch selbstverständliche – und schützenswerte – Bewegungsfreiheit und alltägliche Nachbarschaft entstanden ist.

Zwischen Frankreich und der Schweiz ist der Grenzverlauf nur zu erahnen.

Valerio Vincenzo, geboren 1973 in Neapel, lebt und arbeitet als Fotograf in den Niederlanden, Paris und Mailand. Für sein Fotoprojekt über die Grenzen Europas wurde er 2013 mit dem Louise Weiss Preis für europäischen Journalismus und 2016 mit dem 2. Preis der Canon Silver Camera ausgezeichnet. Die Bilder wurden 2015 im UNESCO-Hauptsitz in Paris und 2016 am Street Art Museum in St. Petersburg gezeigt. Im Jahr 2017 wurden sie in Sarajevo und Zagreb, 2018 am Euro-Institut Straßburg und 2019 im Auswärtigen Amt in Berlin ausgestellt.

“Borderline. Frontiers of Peace” ist ein europäisches Kulturprojekt.

Veranstaltungen zur Ausstellung finden Sie hier.

täglich 11-18 Uhr
Eintritt frei

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