Foto: Human Rights Film Festival Berlin

Das Human Rights Film Festival Berlin 2021

Forum Berlin

Das Human Rights Film Festival Berlin eröffnet heute Abend mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Sabaya”. Bis zum 25. September stehen Menschrechte und Aktivismus im Mittelpunkt der vierten Ausgabe des Festivals. Unter dem Titel „The Art of Change“ zeigt das Festival wieder vierzig herausragende Dokumentarfilme und bietet ein umfassendes Veranstaltungsprogramm an.

Als hybrides Event werden die Filme online gestreamt und in den teilnehmenden Berliner Programmkinos sowie im BUFA-Campus Berlin gezeigt. Dort ist auch das Human Rights Forum vom 20. bis zum 23. September zu finden. Im Rahmen der viertägigen Konferenz geben internationale Gäste wie Aya Chebbi, Ece Temelkuran und Wim Wenders in Keynotes, Diskussionen und Workshops Einblicke in ihre Arbeit, ihre Ideen und in ihre aktuellen Projekte. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und werden als Livestream angeboten.

Am 24. September verleiht dann die Stiftung gemeinsam mit dem Festival den Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte. Peter Brandt wird als Vertreter des Kuratoriums der Stiftung auch in diesem Jahr wieder den Preis verleihen. Die Preisverleihung kann ebenfalls per Livestream verfolgt werden.

Zehn Dokumentarfilme aus dem Festivalprogramm stehen im Wettbewerb um den Preis: Bangla Surf Girls (Canada, 2021); Captains of Zataari (Ägypten, 2021), Don’t Be Afraid if I Hug You (Italien. 2020); Fly so Far (Schweden, 2020); Imad´s Childhood (Schweden, 2021); La Vovera (Mexiko, 2020); Only the Devil lives without Hope (Schweden, Norwegen, 2020); The Ants and the Grasshopper (USA, 2021); Unapologetic (USA, 2020); und Writing with Fore (Indien, 2021). (zum Wettbewerb). Den Gewinnerfilm kürt eine internationale Jury bestehend aus Thimali Kodikara (Filmemacherin), Matthijs Wouter Knol (European Film Academy), Tanya Hatsura-Yavorska (Aktivistin) und Malte Mau (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung).

Zu den Filmen und den Tickets

Das Human Rights Film Festival Berlin wurde von der humanitären und entwicklungspolitischen Organisation Aktion gegen den Hunger initiiert und findet seit 2018 jährlich statt. Der Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte wird seit 2019 verliehen. Die Stiftung erinnert damit an Willy Brandts Leistungen als Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger und möchte herausragende Filmemacher*innen unterstützen.

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