Foto: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Kolloquium zur Zeitgeschichte

Forum Berlin

Seit vielen Jahren ist die gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin organisierte wissenschaftliche Vortragsreihe fester Bestandteil des Programms im Forum Willy Brandt Berlin. Sie gibt Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, aktuelle Forschungsprojekte aus dem Bereich Zeitgeschichte zu präsentieren und mit einem breiten Publikum zu diskutieren.

Es beginnt am 21. September Juliane Clegg (Universität Potsdam). In ihrem Vortrag Die politische Dimension der Währung. Großbritannien und das Europäische Währungssystem 1985-1990 untersucht sie die Debatte, die im Spannungsfeld zwischen wirtschafts- und europapolitischen Erwägungen um den Souveränitätsbegriff kreiste und das britische Verhältnis zur europäischen Integration nachhaltig prägen sollte.

Am 2. November folgt der Vortrag Sie waren nie „blind“: Bundesbehörden und der Rechtsradikalismus 1968-1994. Ausgehend von Fallbeispielen stellt Christoph Renner (Universität Jena) dar, wie Bundesbehörden mit dem Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik umgingen.

Am 23. November steht dann die Juristin Wiltraut Rupp-von Brünneck im Mittelpunkt des Vortrags von Fabian Michl (Universität Münster). Unter dem Titel Von der „Volksgemeinschaft“ zur „Wertordnung“widmet er sich den inhaltlichen Kontinuitäten und Brüchen in der äußerlich (fast) bruchlosen Laufbahn der seinerzeit einzigen Richterin des Bundesverfassungsgerichts.

Im Herbst 2021 wird das Kolloquium zur Zeitgeschichte als Hybrid-Format durchgeführt. Eine Teilnahme im Forum Willy Brandt Berlin ist nur nach Anmeldung möglich. Es gelten die aktuellen Corona-Maßnahmen. Alle Veranstaltungen werden auf dem YouTube-Kanal der Stiftung als Livestream übertragen. Über den Chat auf YouTube oder Twitter unter @BWBStiftung können Fragen eingebracht werden. Die Vorträge stehen anschließend als Video-on-Demand zur Verfügung.

 

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